Tourismus-Marketing Sachsen-Anhalt GmbH

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Camping
In den abwechslungsreichen Naturlandschaften Sachsen-Anhalts, entlang der Flüsse und Seen des „Blauen Bandes“ sowie in und um geschichtsträchtige Städte, bietet das Reiseland eine Vielzahl an Campingplätzen und Stellplätzen für Motorcaravaner - auch für Wanderer, Radwanderer und Wasserwanderer. Zum Beispiel der Arendsee in der Altmark, der Campingplatz „Niegripper See“ in der Region Elbe-Börde-Heide, Camping am Brocken im Harz, im Marina Camp Elbe mit angeschlossenem Yachthafen (Anhalt-Wittenberg) oder an der Rudelsburg bei Bad Kösen und am Bergwitzsee nahe der Dübener Heide. Detaillierte Reiseangebote und Tipps sind in der Broschüre „Freizeit, Camping, Motorcaravaning Sachsen-Anhalt“ enthalten, die unter
www.camping-in-sachsen-anhalt.de bestellt werden kann. Alle weiteren Infos zum Camping gibt es beim Verband der Camping- und Freizeitwirtschaft Sachsen-Anhalt. 


Chemie-Museum, Deutsches
Das Deutsche Chemie-Museum in Merseburg ist wohl einzigartig – zumindest in Europa. 1993 gegründet, wird es immer noch weiterentwickelt. Das Museum zeigt die Geschichte der chemischen Industrie Deutschlands im 20. und 21. Jh. und möchte Berührungsängste mit diesem Industriezweig abbauen. Im Technikpark des Museums stehen z.T. einzigartige Anlagen und Apparate aus dem 20.Jh.. Zweiter Schwerpunkt ist das „Science-Center“ – ein schon von über 50.000 Schülern genutztes Angebot für „Chemie zum Anfassen“.
www.deutsches-chemie-museum.de



Colbitz-Letzlinger-Heide
Die Colbitz-Letzlinger-Heide beginnt nördlich von Magdeburg und reicht bis zur Altmark im Norden Sachsen-Anhalts. Sie ist das größte zusammenhängende Heidegebiet Mitteleuropas (850 Quadratkilometer) und wird zum Teil noch von der Bundeswehr genutzt. In Deutschland ist sie die größte Fläche ohne Landwirtschaft und hat den größten zusammenhängenden Lindenwald Europas. Besonders schön ist die Heide im Mai, wenn der allgegenwärtige Ginster blüht (Ginster-Heide). Pilzsammler: Sehr viele Speisepilze! Viele alte Eichen. Die „Straße der Romanik“ verläuft um die Heide. Hier entstand das Lied „Im Wald und auf der Heide“.
www.heideinfo.de



Concordia-See
Der Concordia-See ist Teil des Harzer Seelandes im Ostharz und Anschauungsobjekt für den Landschaftswandel in ehemaligen Bergbauregionen. Eine Braunkohlegrube soll hier zu einer touristisch vielfältigen Wasserlandschaft gewandelt werden. Mit rund 350 Hektar Wasserfläche wird der Concordia-See eines der größten Gewässer zwischen Magdeburg und Kassel sowie Braunschweig und Halle (Saale). Abenteuer- und Erlebnisspielplätze, ruhige Wanderwege und Naturpfade. Nach einem großen Erdrutsch im Juli 2009 am Seeufer in Nachterstedt (Südteil) sind Teile des Sees für den Tourismus gesperrt, die nach und nach aber wieder freigegeben werden sollen.
www.harzerseeland.de



Coswig (Anhalt)
Coswig (Anhalt), die östlichste Stadt Anhalts, liegt ca. 10 km westlich von Wittenberg im Naturpark Fläming an der Elbe. Die Stadt gilt als „Tor zum Fläming“. Sie hat eine Schiffsanlegestelle, eine Marina für private Wassersportler und liegt am Elberadweg – ideal für Radler und Wasserwanderer. Besonders sehenswert: Schloss Coswig, Kirche Sankt Nikolai (ältestes Gebäude, Kirche des Jahres 2002), Renaissance-Rathaus, Gierseilfähre über die Elbe zum Gartenreich Dessau-Wörlitz, Unterfischerei (historische Häuser), Feldsteinkirchen in den umliegenden Dörfern. Der Landesteil Anhalt begeht 2010 sein 800jähriges Jubiläum.
www.coswiganhalt.de


Courths-Mahler, Hedwig (1867-1950)
Die Schriftstellerin Hedwig Courths-Mahler (1867-1950) wurde in Nebra an der Unstrut geboren und wuchs als nichteheliche Halbwaise in armen Verhältnissen auf. Mit 17 schrieb sie ihre erste Erzählung, 1904 den ersten von insgesamt 208 trivialen Unterhaltungs-Romanen. Ihre Geschichten, die das Thema Liebe, Beziehungen, Treue, etc. variierten, haben bis heute eine internationale Gesamtauflage von ca. 30 Millionen Exemplaren. Sie selbst nannte ihre vor allem von Frauen gelesenen Werke („Eine ungeliebte Frau“, „Die Flucht vor der Ehe“) „Märchen für Erwachsene“.



Cranach d.Ä., Lucas (1472-1553)
Lucas Cranach der Ältere (1472-1553) wurde in Kronach im Oberfränkischen geboren. Er war einer der bedeutendsten Maler und Zeichner des 16. Jh. in Deutschland. 1505 kam der Sohn eines Malers nach Wittenberg und wurde hier Hofmaler mehrerer Kurfürsten von Sachsen. Er war ein Freund von Philipp Melanchton und Martin Luther, dessen Bibelübersetzung er illustrierte. Andere Hauptwerke: Altar mit Abendmahl-Szene in der Kirche St. Marien in Wittenberg, Luther-Portraits. Sehenswert: Cranach-Höfe in Wittenberg. Cranach war ein angesehener Bürger (und mehrmaliger Bürgermeister) der Stadt und war dort auch Apotheker, Buchhändler und Verleger. Seine große Werkstatt übernahm sein Sohn Lucas der Jüngere. Viele Gemälde und Zeichnungen in anderen Städten Sachsen-Anhalts.


 

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