Tourismus-Marketing Sachsen-Anhalt GmbH

Tourismus-Marketing Sachsen-Anhalt
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Halberstadt (GT, SdR)
Halberstadt ist Kreisstadt des Landkreises Harz, gelegen im nördlichen Harzvorland. Begründet 804 durch Karl den Großen, wurde sie im 9. Jh. für über 800 Jahre Bischofssitz und war eine der bedeutenden Städte im Deutschen Reich. Die Stadt an der „Straße der Romanik“ wird von fünf Kirchen mit ihren Türmen geprägt. Der gotische Dom (1236-1486 errichtet) hat als Vorbild französische Kathedralen. (spätromanische Triumphkreuzgruppe, romanische Bildteppiche) Seit 2008 wird hier der bedeutendste Kirchenschatz außerhalb des Vatikans neu ausgestellt. Die Liebfrauenkirche ist die einzige viertürmige romanische Basilika Mitteldeutschlands (Chorschranken aus dem 11. Jh., Stuckreliefs und Triumphkreuz aus dem 13. Jh.). Weitere Sehenswürdigkeiten u.a.: Martinikirche, Fachwerkkirche St. Johannis, Fachwerkhäuser in der z.T. rekonstruierten historischen Altstadt, Rathaus mit Roland, Gleimhaus (Museum im Wohnhaus des Dichters Gleim (1719-1803), das Vogelkunde-Museum Heineanum). In der Burchardikirche erklingt das längste Musikstück der Welt: John Cages auf 639 jahre konzipiertes Orgelprojekt "ORGAN/ASLAP" (as slow as possible"). Die Stadt gehört mit dem Landschaftspark Spiegelsberge (1761) zu den „Gartenträumen“.
www.halberstadt.de


Haldensleben (BB)

Haldensleben (10. Jh. erwähnt) ist Kreisstadt des Landkreises Börde und liegt 20 km nordwestlich von Magdeburg am Fluss Ohre und mit einem Hafen am Mittellandkanal („Blaues Band“). Sehenswürdigkeiten u.a.: Klassizistisches Rathaus mit dem einzigen Roland auf einem Pferd in Deutschland, Stadtmuseum mit einem Teil des Nachlasses der Gebrüder Grimm, Stadtmauer mit zwei Toren (13. Jh.). Südlich der Stadt liegt der Landschaftspark Hundisburg, der bis zum Dorf Hundisburg (gehört zu Haldensleben) mit seinem Barockschloss reicht. Westlich von Haldensleben befindet sich das größte Hünengräberfeld Nordeuropas.
www.haldensleben.de 


Halle (Saale) (BB, GT, HW, SdR)
Halle (Saale) liegt im Süden Sachsen-Anhalts an der Südspitze des Naturparks Unteres Saaletal und ist vor allem Händelstadt (Händel), Salzstadt (Halloren) und die Kulturhauptstadt Sachsen-Anhalts. 1.200jährige Geschichte trifft hier eine moderne Gegenwart. Burgen, Museen, verwunschene alte Kirchen, Parks („Gartenträume“) und die Ufer der Saale laden zum Verweilen ein. Die größte Stadt Sachsen-Anhalts (Hansestadt) hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten (Auswahl): Marktplatz mit Händeldenkmal; Roter Turm; Marktkirche; Dom; Neue Residenz; Händel-Haus; Franckesche Stiftungen; Hallmarkt mit Göbelbrunnen; Saline; Stiftung Moritzburg (Kunstmuseum des Landes mit bedeutender "Brücke"-Sammlung); Oberburg Giebichenstein und Dorfkirche Böllberg (beide „Straße der Romanik“); Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (1502 gegr.); Alter Markt mit Eselsbrunnen; Bergzoo Halle; Landesmuseum für Vorgeschichte („Himmelswege“); Technisches Halloren- und Salinemuseum; Händel-Festspiele; Reichardts Garten (einer von drei „Gartenträume“-Parks in Halle) Halle gehört zur Städtekooperation „Stadtsprung – Städte zwischen Harz und Elbe“. Sehr gute, auch internationale Anreisemöglichkeiten durch den Flughafen Halle/Leipzig zwischen Halle und Leipzig (ca. 20 km von Halle-Zentrum)!
www.stadtmarketing-halle.de


Halloren
Die Salzgewinnung aus den Solequellen war für die Stadt Halle (Saale) für Entstehung und Entwicklung von größter Bedeutung. Halloren werden seit dem 15. Jh. die Salzwirker genannt, Arbeiter die die Sole in Eisenpfannen zu Salz verkochten. Die Halloren schlossen sich 1524 zur heute noch bestehenden „Salzwirker-Brüderschaft im Thale zu Halle“ mit einem speziellen Dialekt und sehr eigenen Bräuchen zusammen. Ihre harte und eminent wichtige Arbeit sicherte Ihnen hohes Ansehen in der Stadt und große Privilegien: So hatten sie das Recht, Vögel und Fische zu fangen und Soleier und Räucherwaren zu verkaufen. Sehenswert ist das „Halloren- und Salinenmuseum“ in Halle (Saale). Die in der Stadt ansässige „Halloren Schokoladenfabrik GmbH“, die älteste produzierende Schokoladenfabrik Deutschlands, ist berühmt für ihre „Hallorenkugeln“ – die den Knöpfen an den Zunftuniformen der Salzwirker nachempfunden sind.
www.halle.de


Händel, Georg Friedrich (1684-1759)
Georg Friedrich Händel (1684-1759) ist einer der berühmtesten Komponisten aus der Zeit des Barock. Er wurde 1684 in Halle (Saale) geboren und starb 1759 in London. Sein Geburtshaus ist heute Museum und Sitz der Direktion der Halleschen Händel-Festspiele, der Internationalen Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft und der Redaktion der Halleschen Händel-Ausgabe. Als 7jähriger wurde sein musikalisches Talent vom Herzog von Weißenfels entdeckt, und er erhielt eine Ausbildung zum Organisten. Später arbeitete er in Berlin, Hamburg, Italien und ab 1710 am englischen Königshof, wo er berühmte Stücke wie die „Feuerwerksmusik“ und die „Wassermusik“ komponierte. Ihm zu Ehren finden jährlich die weltweit bekannten Händel-Festspiele in Halle statt.
www.haendel-in-halle.de


Händel-Festspiele
Die jährlich stattfindenden Händel-Festspiele sind das größte Musikfest des Landes Sachsen-Anhalt und ein absolutes Highlight im deutschen Festspielkalender. Sie werden bereits seit 1922 in der Geburtsstadt des Barockkomponisten in Halle (Saale) abgehalten. Erklärtes Ziel der Festspiele ist es, dem Publikum das Gesamtwerk Händels näher zu bringen. Dazu werden immer mindestens eine Händel-Oper am Opernhaus der Stadt und eine weitere im Goethe-Theater in Bad Lauchstädt in Szene gesetzt.
www.haendelfestspiele.halle.de, www.haendel-in-halle.de


Hanse / Hansestädte
Die Hanse war ein mittelalterlicher Handelsbund, dem sich zu seinen Hochzeiten rund 300 nordeuropäische Städte angeschlossen hatten. Sie sicherten sich und ihren Kaufleuten gegenseitig Schutz zu. Die Geschichte der glanzvollen Hansezeit reicht bis in das 13. Jahrhundert zurück und machte viele Städte auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt sehr wohlhabend. Neben vielen anderen Waren war ihr wichtigstes Handelsgut Salz, das nach ganz Europa exportiert und damals auch als „das weiße Gold“ bezeichnet wurde. In Sachsen-Anhalt gibt es heute 16 Hansestädte - die meisten in der Altmark. Viele prächtige Bauten künden noch heute vom einstigen Reichtum und Einfluss der Hansestädte. In ihren Stadtwappen sind oft noch die Hansefarben Rot und Weiß zu finden, z.B. in Wernigerode im Harz und in Halle (Saale). Einige Hansestädte tragen auch den Namenszusatz Hansestadt: Salzwedel, Stendal, Havelberg, Osterburg, Gardelegen, Werben, Seehausen. 
www.altmarktourismus.de, www.sachsen-anhalt-tourismus.de


Harbke (GT)
Harbke (1040 erstm. erwähnt) liegt im Landkreis Börde direkt an der Grenze zu Niedersachsen. Das Schloss Harbke (14. Jh., 18. Jh. zum Barockschloss umgebaut) ist heute eine Ruine. Am Eingang zum Schlosspark steht die Kirche St. Levin. Der sechs Hektar große Park (1740 barocker Lustgarten, 1770 Landschaftspark) beherbergt seltene und wertvolle Gehölze. Die Anlage mit der restaurierten Orangerie (1830/31, neugotisch, Konzerte, Ausflugscafé) gehört zu den „Gartenträumen“.
www.gartentraeume-sachsen-anhalt.de 


Harz
Der Harz, das nördlichste Mittelgebirge Deutschlands, ist die beliebteste und wichtigste Reiseregion in Sachsen-Anhalt. „Harz“ ist abgeleitet vom mittelhochdeutschen Wort „Hart“ für „Bergwald“. Die Region ist altes Kulturland und war einst Heimat von Kaisern und Königen, Muse für Künstler wie J.W. Goethe und Heinrich Heine und eines der traditionsreichsten Bergbaugebiete Deutschlands. Viele Schlösser, Burgen, Fachwerkstädte, Klöster und Bergwerke künden von diesen Zeiten und laden – touristisch bestens erschlossen – zum Besuch ein. Darunter UNESCO-Welterbe-Städte wie Quedlinburg und Goslar, die wie Wernigerode oder Stolberg außerdem viel Fachwerkcharme besitzen. Politisch teilen sich die Bundesländer Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen den Harz. Mit der HarzCard können Gäste die schönsten Harzer Sehenswürdigkeiten zum Alles-Inklusive-Preis entdecken - mit über 100 mal freiem Eintritt, bzw. freier Fahrt. Weitere ausgewählte Harzer Highlights: die vielen historischen Harzer Kur- und Erholungsorte; der länderübergreifende Nationalpark (größter Waldnationalpark Deutschlands); Naturpark und Geopark Harz - mit großem Loipennetz (Wintersportregion!), Luchsen und Rangerwanderungen; das „Grüne Band“; ein Wanderweg entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze, Hexentanzplatz Thale und Seilbahnen; Harzer Schmalspurbahnen (die bis auf den 1.142 m hohen Brocken fahren); Sessellifte Roßtrappe und Harzbob; Rübeländer Tropfsteinhöhlen; Flächendenkmal Alexisbad; Burgen wie die Burg Falkenstein; Wanderwege wie der Harzer Hexenstieg; Schauhöhlen und Bergwerke mit Theater unter Tage; Besucherzentrum Torfhaus und Nationalparkhäuser; Brocken und Brockengarten; Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz; malerische Täler mit Flüssen und bewaldeten Hängen wie Bodetal, Ilsetal, Selketal, Steinerne Renne. Verschiedene Reisethemen: KulturHarz, AktivHarz, WinterHarz, GesundHarz, NaturHarz.
www.harzinfo.de, www.buch-den-harz.de, www.nationalpark-harz.de


Harz TagungsPool
2006 gegründetes Netzwerk aus mehr als 35 professionellen Anbietern (Tagungshotels, Tourismusorganisationen und Locations) für anspruchsvolle Veranstaltungen und Tagungen, zentral in der Mitte Deutschlands. Viele besondere Locations sind buchbar, darunter das Schloss Wernigerode, die Arche Nebra, das Gleimhaus (Literaturmuseum und Forschungsstätte) in Halberstadt, Kloster Drübeck (beide "Straße der Romanik") und die Kaiserpfalz in Goslar. Der Harz TagungsPool bietet kostenfrei das komplette Dienstleistungspaket: Beratung, Recherche und konkrete Angebote
für Meetings, Incentives, Kongresse und Events.
www.tagungsharz.com


HarzCard
Die HarzCard bietet den Besuchern des Harzes zu einem festen Preis (wahlweise für 48 Stunden oder für 4 Tage) freien Eintritt und freie Fahrt in über 100 Einrichtungen (u.a. Schlösser, Burgen, Museen, Schaubergwerke, Parks, Zoos, Bäder, Fahrt mit der Harzer Schmalspurbahn auf den Brocken). Der HarzCard-Käufer spart bei durchschnittlicher Nutzung 30 bis 40 Prozent, und bekommt einen Merian live/Reiseführer kostenlos dazu. So hilft die HarzCard auch, das Freizeitangebot zu überschauen und zu planen. Preise und Konditionen unter:
www.harzcard.info


Harzer Schmalspurbahnen
Die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) mit 47 Bahnhöfen bietet seit über 100 Jahren Eisenbahnromantik pur. Mit 25 Dampfloks (die beiden ältesten sind von 1897), 88 alten Wagen und einem Schienencabrio fährt sie nach Fahrplan täglich auf drei malerischen Strecken über 400 Brücken und Durchlässe 140 km quer durch den Harz. Auf dem längsten zusammenhängenden Schmalspurnetz in Deutschland befördert die HSB jährlich 1,1 Millionen Fahrgäste. Der Renner ist die Brockenbahn: Auf den 1.142 m hohen Berg wollen jährlich ca. 700.000 Besucher mit Dampfkraft. Die Bahn bietet auch historische und thematische Sonderzüge oder individuelle Charterfahrten an. Für die ganz großen Romantiker gibt es den Ehrenlokführerschein – nach 13 Tagen Theorie und Praxis mit Prüfungen. Anschluss an die Fernbahnen hat die HSB in Wernigerode, Quedlinburg und Nordhausen.
www.hsb-wr.de  


Harzer Seeland
Das Harzer Seeland ist ein Erholungs- und Freizeitzentrum rund um den ehemaligen Braunkohletagebau Nachterstedt. Nach dem Ende des Kohleabbaus 1991 wurden das Tagebaurestloch und seine Umgebung zu einer maritimen Erlebnislandschaft mit Wassersportmöglichkeiten und Marinas, Reitclub und dem größten Spielplatz Sachsen-Anhalts, dem Abenteuerland (80.000 qm), umgestaltet. 2009 brachte ein Erdrutsch Teile der Uferbefestigung des Concordia-Sees, Herzstück des Harzer Seelandes, zum Einsturz. Der See und seine Ufer waren deshalb noch 2010 sehr eingeschränkt bis gar nicht touristisch nutzbar, da erst die Ursachen des Unglücks und mögliche weitere Folgen geklärt werden mussten. Die Attraktionen rund um diese blaue Perle können dagegen weiter besucht werden. Auf lange Sicht soll sich das Harzer Seeland zu einer sicheren und touristisch besonders lohnenswerten Wasserlandschaft im Harz entwickeln.
www.sachsen-anhalt-tourismus.de, www.harzerseeland.de
 

Harzer Wandernadel
Die Harzer Wandernadel ist ein übergreifendes Projekt für den gesamten Harz (Sachsen-Anhalt, Thüringen, Niedersachsen) und macht ihn zur größten mit Stempelstellen ausgestatteten, erwanderbaren Region Europas. Mit besonders schönen, hochwertigen Abzeichen begeistert die Wandernadel selbst im Playstation-Zeitalter auch ganze Kindergruppen. Für das Erlangen des Wanderabzeichens ist ein Wanderpass nötig, in dem im Harz zurückgelegte Strecken per Stempel (222 Stempelstellen) bestätigt werden können. Durch das Stempelstellennetz entdeckt der Wanderer nicht nur berühmte Harzorte wie Wernigerode, sondern wird auch zu weniger bekannten touristischen Kleinodien geführt. Themenrouten in Verbindung mit dem Wanderabzeichen sind u.a. „Harzer Steiger“, „Harzer-Hexen-Stieg“, „Harzer Grenzweg“ (mit 30 Stempelstellen auf dem Grünen Band) und der „Goetheweg“ (mit literarischen Stempelstellen an jenen Harzorten, die Goethe besucht haben soll). Das Abzeichen gibt es für verschiedene Leistungsstufen, und es ist auch für nicht sehr routinierte Wanderer geeignet. Klassisch per Papierkarte oder mit einer interaktiven Wanderkarte zu erlaufen. Der Wanderpass (mit Begleitheften) kann online oder bei allen teilnehmenden Tourismus- und Kureinrichtungen gegen eine kleine Schutzgebühr erworben werden.
www.harzerwandernadel.de


Harzer-Hexen-Stieg
Der Harzer-Hexen-Stieg ist ein 97 km langer romantischer und spannender Wanderweg, der den Harz von West nach Ost durchquert und die ganze Vielfalt der Harzlandschaft mit ihren Sehenswürdigkeiten zeigt. Er ist durchgehend markiert und hat das Zertifikat „Qualitätsweg“ des Deutschen Wanderverbands. Die Hauptstrecke verläuft von Osterode über den Brocken bis ins Bodetal bei Thale. Der Weg ist aufgeteilt in thematische Etappen, die auch einzeln erwandert werden können – Beispiele: „Auf alten Handelswegen“, „Auf dem Goetheweg zum Brocken/Nationalparke“ oder „Der Köhlerpfad“.
www.hexenstieg.de, www.harzer-hexenstieg.de


Harzrundweg
Der Radweg (ca. 400 km) verläuft durch die Bundesländer Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen. Der sachsen-anhaltische Teil im Harz, bietet auf ca. 156 km Strecken mit leichten Steigungen, aber auch anspruchsvolle Touren für Mountainbiker (zum Brocken, Hexentanzplatz). Der Radweg führt über vorwiegend ländliche und forstwirtschaftliche Wege, auch wenig befahrene Straßen (im Süden Sachsen-Anhalts). Der Rundweg ist in Sachsen-Anhalt durchgehend ausgeschildert. Verbindungen: Europaradweg R1, Aller-Harz-Radweg, Saale-Harz-Radweg, Salzstrasse.
www.radtouren-sachsen-anhalt.de, www.harzinfo.de


Havelberg, Hansestadt (BB, SdR)
Die Hansestadt (eine von sieben in der Altmark) Havelberg (948 erstm. erwähnt) liegt auf einer Havel-Insel am Zusammenfluss von Havel und Elbe im Landkreis Stendal  an der „Straße der Romanik“. Die Stadt war bis ins 16. Jh. Bischofssitz. Sehenswürdigkeiten u.a.: Der heutige Dom St. Marien (1279-1330 erbaut, Buntglasfenster, Passionsreliefs, Skulpturen) hat romanische und gotische Elemente. Im Prämonstratenserstift, der an den Dom anschließt, ist u.a. das Prignitz-Museum untergebracht. Des Beguinenhaus am historischen Salzmarkt ist das älteste Gebäude der Stadt. Havelberg hat ein Wassertouristikzentrum, eine Marina und ein Bus- und Schiffsterminal („Blaues Band“).
www.havelberg.de


Havelradweg
Der Radweg führt durch vier Bundesländer: Von der Quelle der Havel in Mecklenburg-Vorpommern durch Berlin und Brandenburg bis zur Mündung der Havel in die Elbe in Sachsen-Anhalt. Von den insgesamt 334 km Länge queren 43 km vor allem wunderschöne Flusslandschaften im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt. Hauptsächlich auch stärker befahrene Straßen. Ausschilderung. Verbindungen: Europaradweg R1, Altmarkrundkurs und Elberadweg.
www.havelradweg.de


Hecklingen (SdR)
Die Stadt Hecklingen (944 erwähnt) liegt im Salzlandkreis im Harzvorland 3 km westlich von Staßfurt. Ihre Benediktinerinnen-Klosterkirche St. Georg und Pancratius (12. Jh.) liegt an der „Straße der Romanik“ und ist eine der am besten erhaltenen Kirchen der Route. Die restaurierten Malereien (neoromanisch) geben der Basilika einen prunkvollen Charakter. 14 Stuckengel (spätromanisch, 13. Jh.) gelten als „Höhepunkt des sächsischen Byzantismus“.
www.stadt-hecklingen.de, www.romanikstrasse.de


Heilbäder / Kurorte (KO)
Revitalisierung und Therapien durch wirksame Quellen, Salze und Moore finden in zahlreichen Heilbädern und Luftkurorten Sachsen-Anhalts Anwendung, z.B. im Harz, den alten Salzstädten wie Bad Salzelmen oder dem Saale-Unstrut-Gebiet. Ein mildes, sanftes und recht gleichbleibendes Klima in einer ursprünglichen Natur ist dabei besonders förderlich für Entspannung, Heilung und Gesundheit. Viele Heilbäder und Kurorte sind auch historisch und architektonisch bedeutend. In Bad Lauchstädt wurde nach Plänen von Goethe ein bis heute mit originaler Bühnentechnik erhaltenes Sommertheater, eines der schönsten historischen Theater der Welt,  gebaut. Die historischen Kuranlagen gehören heute zu den „Gartenträumen“.
www.kuren-sachsen-anhalt.de


Heimkehle
Die bis zu 20 m hohe Schauhöhle Heimkehle ist eine der größten und eindrucksvollsten Karsthöhlen Deutschlands, in vielen Jahrhunderten entstanden durch die Wässer von Thyra,  Krebsbach und Krummschlacht. Sie liegt rund 10 km südlich von Stolberg bei Uftrungen (06536 Südharz).
www.hoehle-heimkehle.de


Heine, Heinrich (1797-1856)
Heinrich Heine (geboren in Düsseldorf, gestorben in Paris) ist einer der bedeutendsten deutschen Dichter und Journalisten. 1824 unternahm er eine Reise von Göttingen zum Harz, über den Brocken bis Ilsenburg. Darüber schrieb er die „Harzreise“, die 1826 als Buch erschien. Die Wanderstrecke zwischen Ilsenburg und Brocken trägt heute seinen Namen: Heinrich-Heine-Weg.


Heinrich I. (876-936)
Heinrich I., Herzog von Sachsen (912) und erster deutscher König (919 bis zu seinem Tod), gilt als wichtiger Schrittmacher für die Einheit des deutschen Reiches. Sein Sohn Otto I. (Otto der Große, 912-973) wurde 962 zum ersten deutschen Kaiser gekrönt. Während Heinrich I. in Quedlinburg begraben wurde, ruht sein Sohn Otto im Dom seiner Lieblings- und Residenzstadt Magdeburg.


Helfta, Kloster (SdR)
Das Kloster St. Marien zu Helfta (Mansfeld, 1229., in Helfta nach Umzug seit 1258) liegt im Ortsteils Helfta der Lutherstadt Eisleben an der „Straße der Romanik“. Im 16. Jh. wurde das romanische Cistercienserinnen-Kloster säkularisiert und hatte in der Folge mehrere Besitzer. Nach der Wende wurden Kloster und Klosterkirche wieder aufgebaut, und so konnten nach über 450 Jahren 1999 wieder Cistercienserinnen einziehen. In der Klosterkirche und im Orts- und Ordensmuseum finden Ausstellungen statt. Es gibt einen Klosterladen und das "Hotel an der Klosterpforte"..
www.kloster-helfta.de


Hettstedt
Vom Kupferbergbau geprägte Stadt im Mansfelder Land, etwa 15 km nördlich der Lutherstadt Eisleben, mit 800jähriger Bergbaugeschichte und Bergbaumuseum für das Mansfelder Land im ehemaligen Schloss und Rittergut "Wilhelm von Humboldt". Wilhelm von Humboldt (er zählt zu den großen Gelehrten der deutschen Kulturgeschichte und ist Mitgründer der Universität Berlin) lernte hier seine spätere Frau Caroline von Dachröden kennen und lebte einige Jahre mit ihr in Hettstedt. Er gestaltete den Humboldt-Hain mit, einen bewachsenen Hang mit schönem Ausblick. Außerdem besonders sehenswert: St.-Jacobi-Kirche, St.-Gangolf-Kirche, Bergbaudenkmal am Markt, Zuckerhut- oder Hexenturm, Mansfelder Bergwerksbahn.
www.hettstedt.de


Hexentanzplatz
Der Hexentanzplatz bei Thale gehört zu den meistbesuchten Orten des Harzes. Er liegt hoch über dem Bodetal gegenüber der Rosstrappe und war mit hoher Wahrscheinlichkeit ein germanischer Kultplatz, auf dem magische Rituale abgehalten wurden, zum Beispiel der Hexensabbat, die heutige Walpurgisnacht. Eine 1901 errichtete Walpurgishalle im altgermanischen Stil erinnert daran. Sie erklärt die Sagenwelt des Harzes und macht Szenen aus Goethes Faust erlebbar. In der Halle ist auch ein Opferstein ausgestellt, der an alte Fruchtbarkeitsriten erinnert. Zahlreiche Sagen und Legenden ranken sich um diesen mystischen Flecken Harz, der immer in der Nacht zum 1. Mai Hauptschauplatz der Harzer Walpurgisfeiern ist. Man glaubte früher, dass sich dort in dieser Nacht Zauberer und Hexen mit dem Teufel versammeln würden. Am Steinhang des Felsplateaus befindet sich das Harzer Bergtheater, eines der ältesten Naturtheater Deutschlands (1903) mit 1.350 Plätzen und Blick in das tief eingeschnittene Bodetal. Von Thale führt eine Schwebebahn auf das Plateau.
www.harzinfo.de, www.harzer-bergtheater.de


Himmelsscheibe von Nebra (HW)
Die Himmelsscheibe von Nebra (Sachsen-Anhalt) ist einer der wichtigsten archäologischen Funde des vergangenen Jahrhunderts und für die archäologische Welt ähnlich bedeutend wie Ötzi oder das Grab des Pharao Tutanchamun. Die rund 3.600 Jahre alte Bronzescheibe mit Goldauflagen zeigt die bislang älteste konkrete Darstellung des Kosmos weltweit und ist damit ein Schlüsselfund nicht nur für die Archäologie, sondern auch für die Astronomie und die Religionsgeschichte. Sie wurde zusammen mit zwei wertvollen Schwertern, zwei Beilen, zwei Armspiralen und einem Meißel auf dem Gipfel des Mittelberges bei Nebra niedergelegt und 1999 zufällig von Raubgräbern entdeckt. Nach einer krimireifen Odyssee ist das Original heute im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle (Saale) zu sehen. Am Fuß des Mittelbergs (am Fundort auf dem Gipfel steht ein Aussichtsturm mit Blick zum Brocken) informiert das multimediale Besucherzentrum Arche Nebra über die Himmelsscheibe. Die Entdeckung der heute weltberühmten Himmelsscheibe war 2005 Anlass für die Einrichtung der archäologische Erlebnisroute „Himmelswege“ im Süden Sachsen-Anhalts.
www.himmelswege.de, www.himmelsscheibe-erleben.de


Himmelsscheibenradweg
Der Himmelsscheibenradweg verbindet auf 70 km Wangen am Unstrut-Radweg und den Ausstellungsort der berühmten „Himmelsscheibe von Nebra“ im Landesmuseum für Vorgeschichte in der Händelstadt Halle (Saale). Der Weg führt zu dem Fundort des bronzezeitlichen Sternenkalenders am Mittelberg und dem unweit gelgenen Erlebniszentrum zur Himmelsscheibe „Arche Nebra“, weiter über die Burg Querfurt (eine der größten Burganlagen Deutschlands) und durch das Mansfelder Land mit seinen Weinhängen. Der Radweg ist in Teilen noch im Ausbau und führt ausgeschildert über wenig befahrene Straßen und teils naturbelassene Wege. Verbindungen hat er u.a. zum Unstrut-Radweg, Radweg Saale-Harz, Elsterradweg und Saale-Radwanderweg.
www.himmelswege.de 


Himmelswege (HW)
Die „Himmelswege“ sind eine archäologische Erlebnisroute im Süden Sachsen-Anhalts mit vier viel beachteten und besuchten Stationen: dem Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle (Saale), der Arche Nebra in Wangen, dem Sonnenobservatorium Goseck mit Infopunkt im örtlichen Schloss und dem Großsteingrab mit Menhir und eingeritzter Dolmengöttin in Langeneichstädt. Ausgangspunkt der Himmelswege war der Fund der sagenumwobenen Himmelsscheibe von Nebra 1999 auf dem Mittelberg, unweit der später gebauten "Arche Nebra". Die „Himmelswege“ sind eine von vier Markensäulen des sachsen-anhaltischen Tourismusmarketings.
www.himmelswege.de


Höhlen
Die „Rübeländer Tropfsteinhöhlen“ in Rübeland, einem Ortsteil der Stadt Elbingerode, sind fester Bestandteil eines jeden Harzurlaubes. Die Baumannshöhle ist eine der ältesten Schauhöhlen der Welt (Führungen seit 1646) und bekannt für ihre eindrucksvollen Tropfsteine, die Stalagmiten und Stalaktiten. Die Hermannshöhle bietet mit ihrer Kristallkammer und dem von rund einem Dutzend Grottenolmen bewohnten Olmensee ein anderes faszinierendes Bild. In ihrem imposanten Goethesaal mit einer  Naturtheaterbühne bis zu 300 Personen wird jährlich Theater unter Tage gezeigt, z.B. die „Höhlenfestspiele“ oder „CAVEMAN“. Die bis zu 20 m hohe Schauhöhle Heimkehle südlich von Stolberg ist eine der größten und eindrucksvollsten Karsthöhlen Deutschlands.
www.harzer-hoehlen.de


Hundertwasserhaus / Grüne Zitadelle von Magdeburg
Die Grüne Zitadelle ist das letzte und größte Baukunstwerk von Friedensreich Hundertwasser (1928-2000). Das Haus in der Magdeburger Innenstadt, das nach seinen Vorstellungen ein Ort des Friedens im Einklang mit der Natur sein soll, wurde nach seinem Tod am 3.10.2005 fertiggestellt und hat sich seitdem zu einem Tourismusmagneten entwickelt. Die Architektur außen wie innen (kein Zimmer wie das andere) ist außergewöhnlich. In dem Haus befinden sich u.a.  Wohnungen, Geschäfte, ein Hotel, ein Café und Restaurant. Es gibt für Besucher täglich Führungen.
www.gruene-zitadelle.de 


Hundisburg, Schloss (GT, SdR)
Das Renaissance-Schloss in Hundisburg (gehört zu Haldensleben) und seine barocke Parkanlage (wohl die bedeutendste in Sachsen-Anhalt), die bis zum Kloster Althaldensleben 100 Hektar umfasst, gehören zu den „Gartenträumen“. Die Ruine Nordhusen in Hundisburg (das Dorf Nordhusen existiert seit dem Mittelalter nicht mehr) zeigt die Reste (17 m hoher Turm) einer Dorfkirche aus dem frühen 13. Jh. („Straße der Romanik“).
www.schloss-hundisburg.de, www.romanikstrasse.de 


Hussitenkirschfest Naumburg
Naumburg liegt im Saale-Tal im Burgenlandkreis. Das jährlich im Juni stattfindende fünftägige Hussitenkirschfest geht auf eine alte Sage zurück: Während der Belagerung Naumburgs durch die Hussiten im Jahre 1432 zog ein Lehrer mit Kindern vor die Stadttore und bat den hussitischen Feldherrn Prokop um Gnade. Der gewährte sie und schenkte den Kindern Kirschen. Auf dem Fest wird diese Geschichte szenisch aufgeführt, es gibt einen großen historischen Festumzug und ein Riesen-Programm:
www.hussiten-kirschfest.de


Huy (SdR)
Der Huy ist ein Höhenzug nördlich von Halberstadt und das größte geschlossene Buchenwaldgebiet Europas. Er ist Namensgeber für die Einheitsgemeinde Huy, ein  Zusammenschluss von elf Dörfern. Die Gemeinde liegt an der „Straße der Romanik“. Besondere Sehenswürdigkeiten:  Benediktiner-Priorat St. Marien (Kloster aus dem 11.Jh., war vorher die Huysburg aus dem 8. Jh.) und die Westerburg (seit 2000: Romanik-Hotel Wasserschloss Westerburg), die älteste und besterhaltene Wasserburg Deutschlands mit 1.200jähriger Geschichte.
www.huysburg.de, www.hotel-westerburg.de


Huysburg Kloster (SdR)
Die Huysburg (8. Jh., („Straße der Romanik“), in einem Wald in der Gemeinde Huy nördlich von Halberstadt gelegen, wurde im 11. Jh. ein Benediktinerkloster, 1804 säkularisiert und ist heute wieder ein Kloster des Ordens (Benediktiner-Priorat St. Marien). Die bedeutende romanische Klosterkirche (11. Jh., sächsische Romanik) hat eine Inneneinrichtung aus dem 18. Jh. Die Huysburg gehört zu den wichtigsten Wallfahrtsorten im Bistum Magdeburg.
www.huysburg.de 


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