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Ilsenburg (KO, SdR)
Luftkurort am nördlichen Harzrand, am Ausgang des Ilsetals gelegen. Besonders geschützte Lage mit einem heilsamen Klima und
waldreicher Umgebung mit vielen Naturschönheiten wie den Ilsefällen, dem Ilsestein und dem Brocken. Rund 230 km ausgeschilderte Wanderwege. Einer der schönsten und abwechslungsreichsten ist der "Heinrich-Heine-Wanderweg" (Aufstieg zum Gipfel des Brockens). Besonders sehenswert: historische Fachwerkhäuser, romanische Klosterkirche St. Peter und Paul („Straße der Romanik“), Hütten- und Technikmuseum, "Fürst Stolberg Hütte". www.harzinfo.de


Ilsetal
Das wildromantische Ilsetal liegt am nördlichen Harzrand und ist eines der schönsten Täler des Harzes. Das Tal beginnt am Brocken, wo sich die insgesamt 40 km lange Ilse am Nordhang in rund 900 Metern Höhe aus mehreren Zuläufen sammelt und endet bei Ilsenburg. Besonders schön und zu erwandern: Ilsefälle mit Heinrich-Heine-Denkmal (ca. 1 h von Ilsenburg) und der Ilsenstein (474 m), den schon Goethe in der Walpurgisnacht seiner Faustdichtung erwähnte. Auch Engelbert Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Gretel“ (1893) spielt hier. 
www.harzinfo.de


Innerdeutsche Grenze / Grünes Band
Der Begriff „Grünes Band“ bezeichnet den nach dem Ende der deutschen Teilung wieder Natur gewordenen ehemaligen Grenzstreifen mit einmaliger Artenvielfalt von Flora und Fauna (ca. 600 besonders gefährdete Tier- und Pflanzenarten leben hier). Dieses „Grüne Band“ reicht von Travemünde an der Ostsee bis zum Dreiländereck bei Hof. Es ist 1.393 km lang und 50 bis 200 m breit und in drei Modellregionen unterteilt: „Harz, „Elbe-Altmark-Wendtland“, „Naturparke Thüringer Wald, Thüringer Schiefergebirge und Frankenwald“. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) koordiniert das Naturschutzprojekt. In Sachsen-Anhalt verläuft das „Grüne Band“ z.B. über eine der größten Sehenswürdigkeiten des Reiselandes, den Brocken im Harz, der einst Teil der innerdeutschen Grenze war. Die Wanderroute „Harzer Grenzweg“ führt auf ca. 75 Kilometern und verschwiegenen Grenzpfaden oder dem früheren „Kolonnenweg“ entlang der ehemaligen Grenzlinie. Relikte der Deutschen Teilung bewahrt das Freilandgrenzmuseum bei Sorge. Der künstlerisch gestaltete „Ring der Erinnerung“ und der „Dreiländerstein“ am Jägerfleck bei Benneckenstein sind zeitgenössische Grenzmarken auf dem Weg zum Kloster Walkenried. Informationstafeln klären über die historischen Stätten am Wegesrand und schützenswerte Biotope auf. Das Besucherzentrum des Nationalparks Harz, das „TorfHaus“, ist Ausgangspunkt für geführte Grenzverbindungstouren. Im nördlichen Harzvorland lässt sich entdecken, dass der Harz schon von alters her Grenzland war: auf der Wanderroute „Historische Grenzen“, einer 200 Kilometer langen Spurensuche entlang der im 19. Jh. bestehenden Grenzen. In der Altmark werden Rad- und Wandertouren, Projektwochen für Kinder, Ausstellungen, Künstlerworkshops und verschiedene „Grenzerfahrungspunkte“ angeboten. 
www.bund.net, www.erlebnisgruenesband.de


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