Tourismus-Marketing Sachsen-Anhalt GmbH

Tourismus-Marketing Sachsen-Anhalt



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Kabelsketal (GT)
Besonders sehenswert - Schloss und Park Dieskau, welcher zu den "Gartenträumen" zählt! Die 67 ha große Anlage entstand 1778 bis 1784 als ausgedehnter Landschaftspark, den mehrere Teiche prägen. Zum Ensemble gehören das ursprünglich im Renaissance-Stil erbaute Schloss und die im barocken Stil erneuerte Kirche St. Anna.
www.kabelsketal.de 


Katharina II. (1729-1796)
Katharina II. wurde als Prinzessin Sophie Auguste Friederike von Anhalt-Zerbst-Dornburg in Stettin geboren und wuchs im heute sachsen-anhaltischen Zerbst auf. Ihr Vater war Christian August von Anhalt-Zerbst aus dem Geschlecht der Askanier. Sie heiratete 1745 Zar Peter III. und wurde 1762 selbst Zarin des Russischen Reiches. In der Außenstelle auf der Schlossfreiheit des Museums der Stadt Zerbst wird an den Aufstieg der anhaltischen Prinzessin aus dem Zerbster Fürstenhaus zur großen europäischen Herrscherin erinnert.
www.stadt-zerbst.de


Kemberg
Die Kleinstadt Kemberg (1346 erwähnt) mit teilweise erhaltener Stadtmauer liegt am Nordrand des Naturparks Dübener Heide im Landkreis Wittenberg. Bemerkenswert ist die Geschlossenheit des erhaltenen Stadtbildes. Wahrzeichen der Stadt ist der neugotische Kirchturm (1856-59) der spätgotischen Stadtkirche „Unser Lieben Frauen“ (frühes 15. Jh.). Ein Flügelaltar von Lucas Cranach dem Jüngeren ist nur noch in Resten erhalten, die in der Sakristei ausgestellt sind.
www.stadt-kemberg.de, www.vwg-kemberg.de 


Kernland deutscher Geschichte
Aufgrund seiner bedeutenden Historie wird Sachsen-Anhalt auch als das „Kernland deutscher Geschichte“ bezeichnet. Das Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt war u.a. ein Hort steinzeitlicher Sternenforscher („Himmelswege“), die Wiege des Heiligen Römischen Reiches (Otto I.) und politisches Zentrum im mittelalterlichen Europa, Ausgangspunkt der Reformation, Lebens- und Schaffensort vieler Romantiker (z.B. Novalis) und berühmter anderer Dichter, Künstler, Forscher, Philosophen. Außerdem ein wichtiger Schauplatz in der Zeit der Aufklärung. Vom Bauhaus in Dessau wurde die Klassische Moderne geprägt, die seit den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts ihren weltweiten Siegeszug antrat. Einen geschichtlichen Abriss im Überblick gibt es unter
www.sachsen-anhalt-tourismus.de (Reiseführer/Kultur & Geschichte)


KIEZE (Kinder- und Jugend-Erholungszentren)
Drei sogenannte KIEZE, Kinder- und Jugend-Erholungszentren, gibt es in Sachsen-Anhalt: das KIEZ Arendsee in der Altmark, umgeben von 100-jährigen Kiefern und in unmittelbarer Nähe eines der tiefsten Einbruchseen Deutschlands; das KIEZ Güntersberge im Unterharz am Rand der kleinen Harzstadt Güntersberge und das KIEZ Friedrichsee mitten im Naturpark Dübener Heide in einem der schönsten Waldgebiete Sachsen-Anhalts. KIEZE sind ganzjährig geöffnete, großzügig angelegte Ferien- und Freizeitanlagen mitten in der Natur, vorrangig für Gruppen, mit einer Vielzahl von Freizeit-, Sport- und Spielmöglichkeiten inkl. Übernachtung und Verpflegung.
www.kiez-arendsee.de, www.kiez-harz.de, www.kiez-friedrichsee.de, www.kieze.de/sachsen-anhalt


Klettern, Kletterwald, Kletterpark
Zum Klettern ist der Harz, das nördlichste deutsche Mittelgebirge, bestens geeignet. Ausgangs- und Infopunkt für Kletterfans sind z.B. die Harzorte Schierke und Ilsenburg. Kletterwälder und Parks:
www.hochseilgarten-friedensau.de (im Norden Sachsen-Anhalts),  www.kletterwald-saale-unstrut.de (in Naumburg), www.thale.kletterwald-erleben.de (Thale im Harzer Bodetal), www.nows-abenteuer.de (Hochseilgarten im NOWS-Abenteuer Camp),    www.kletterwald.de (Kletterwald Lützen). Schnupperkurse am Fels und Klettertouren: www.dav-basislager-brocken.de. Weitere Informationen: www.alpenverein.de, www.harzinfo.de (AktivHarz).


Klopstock, Friedrich Gottlieb (1724-1803)
Friedrich Gottlieb Klopstock wurde in Quedlinburg im Harz im heutigen Sachsen-Anhalt geboren. Er studierte Theologie und Philosophie und ist ein bekannter deutscher Dichter und Schriftsteller (Epos „Messias, Gesänge“, Lyrik, etc.), der an der zeitlichen Schwelle zur klassischen deutschen Literatur diese mitbegründete. In seiner Geburtsstadt gedenkt man seiner Person, seinem Werk und Einfluss in seinem Geburtshaus, das heute ein Museum ist.
www.quedlinburg.de


Klöster
Infolge der Missionierung der Elbslawen im Hochmittelalter wurden auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt zahlreiche Klöster gegründet, von denen heute viele zur „Straße der Romanik“ gehören. Zu den bedeutendsten und besterhaltenen zählen die Klöster in Jerichow, Gernrode, Michaelstein, Petersberg, Schulpforta, Helfta, Huysburg und das Liebfrauenkloster in Magdeburg. Einige Klöster bieten auch Übernachtungen und mehrtägige Einblicke in das klösterliche Leben an, z.B. das Kloster Helfta. Der spirituelle Tourismus hat in Sachsen-Anhalt eine große Bedeutung. Wichtige Pilgerwege wie der St. Jakobus-Pilgerweg und der Lutherweg verlaufen durch das Reiseland.
www.romanikstrasse.de, www.jakobusweg-sachsen-anhalt.de www.lutherweg.de


Kloster Gröningen (SdR)
Das ehemalige Benediktinerkloster (10. Jh.) mit seiner Klosterkirche St. Vitus (im 12. Jh. umgebaut) liegt an der „Straße der Romanik“ in Gröningen, einer Kleinstadt im Landkreis Börde zwischen Oschersleben und Halberstadt. Hervorragendes Merkmal der Kirche ist ihr seltener achteckiger Vierungsturm. In der Kirche: Reste romanischer Wandmalereien, plastische Darstellung von Jesus als Richter der Welt mit seinen 12 Aposteln, Engelsrelief (12. Jh.), Lebensbaumtympanon (13. Jh.).
www.romanikstrasse.de


Klosterbergegarten Magdeburg (GT)
Der Klosterbergegarten („Gartenträume“) in Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt wurde als erster deutscher Volksgarten nach einem Entwurf von Peter Joseph Lenné ab 1825 auf 30 Hektar auf dem Areal des ehemaligen Benediktinerklosters Berge am westlichen Elbufer angelegt und 1880 auf 10 Hektar verkleinert. Über die Sternbrücke ist der Park, der 1921 seinen heutigen Namen erhielt, mit dem Stadtpark Rotehorn („Gartenträume“) am anderen Ufer des Flusses verbunden. 1895 brachte der Fabrikant Hermann August Gruson seine Sammlung tropischer und subtropischer Pflanzen und seine Kakteensammlung (größte Europas) in neu gebaute und heute noch bestehende Gewächshäuser. Der Schinkelsaal des schönen, restaurierten Gesellschaftshauses im Park, Sitz der Telemann-Stiftung, ist Ort für Konzerte.
www.magdeburg-tourist.de


Klostermansfeld (SdR)
Klostermansfeld liegt sieben km nordwestlich der Lutherstadt Eisleben im Landkreis Mansfeld-Südharz an der „Straße der Romanik“. Das Benediktinerkloster Mariae Himmelfahrt (evtl. 1040, 12. Jh. gesichert) wurde im Deutschen Bauernkrieg (1524/1525) weitgehend zerstört. Die Klosterkirche, deren Kirchturm eine barocke Haube von 1739 trägt, ist eine dreischiffige Basilika.
www.romanikstrasse.de


Kohle-Dampf-Licht
„Kohle-Dampf-Licht“ ist eine Erlebnisroute durch das früher für ganz Deutschland bedeutende Industrierevier zwischen der Lutherstadt Wittenberg und Bitterfeld-Wolfen. Große deutsche Industrielle wie Rathenau oder Junkers wirkten hier. AGFA entwickelte in Wolfen den ersten Farbfilm. Zucker-, Motoren- und Eisenbahnindustrie, Chemie und der Braunkohletagebau bestimmten hier das Arbeitsleben. Auf der Route „Kohle-Dampf-Licht“ kann man die Zeugnisse dieser Industriekultur besuchen und einen der größten Strukturwandel (z.B. Seenlandschaften statt Tagebau) in Deutschland erleben. (u.a. Ferropolis, Piesteritzer Werkssiedlung, Landschaftspark Goitzsche, Filmmuseum Wolfen). Radweg Kohle-Dampf-Licht (60 km) zwischen Lutherstadt Wittenberg und Bitterfeld-Wolfen.
www.kohle-dampf-licht.de


Köhlerei Stemberghaus
Die Harzköhlerei Stemberghaus liegt im Harz nordöstlich von Hasselfelde nahe der B 81. Sie ist eine der letzten Köhlereien Deutschlands (150 Tonnen beste Holzkohle jährlich), und der Besucher kann hier den Köhlern bei ihrer harten mittelalterlichen Arbeit zusehen, das Museum besuchen, in einer Köhlerhütte übernachten und im Köhlerrast einkehren. Die Köhlerei Stemberghaus ist die letzte von 12 Stationen auf dem sechs km langen Köhlerweg, der nördlich von Hasselfelde beginnt. Jährlich schönes und auch kindgerechtes Weihnachtsfest mit forstlichem Flair.
www.harzkoehlerei.de


Konrad von Wettin (1098-1157)
Konrad von Wettin wurde in Wettin in der Nähe von Halle (Saale) geboren. Der Graf von Wettin, Herr auf der Burg Wettin, wurde mächtiger Markgraf von Meißen und der Lausitz und gilt als Begründer der Herrschaft der Wettiner, der sächsischen Markgrafen, Kurfürsten und Könige in Mitteldeutschland. Sein Grab befindet sich in der Klosterkirche auf dem Petersberg bei Halle(Saale). 


Konradsburg Ermsleben (SdR)
Die Konradsburg („Straße der Romanik“, 11. Jh.)  liegt in Ermsleben, einem Ortsteil der Stadt Falkenstein im Landkreis Harz. Sie war von 1120 bis 1526 Benediktinerkloster. Die Kapitelle in der Krypta der Klosterkirche St. Sixtus sind mit die schönsten der Romanik. Burgfeste, Galerie mit Café, Mittelalteressen in der „Schwarzen Küche“.
www.konradsburg.com, www.romanikstrasse.de   


Konzerte
Sachsen-Anhalts Musiklandschaft ist historisch gewachsen und deshalb besonders vielfältig. Viele berühmte Musiker lebten und arbeiteten hier, und auch heute wird immer noch Musikgeschichte geschrieben im Land der Weltstars Händel und Bach. Die Konzertlandschaft reicht vom Minnesang des Mittelalters über die Barockmusik bis zu Jazz und neuer, experimenteller Musik oder dem längsten Musikstück der Welt (siehe auch Halberstadt). Phantasievoll inszeniert z.B. in historischen Gemäuern, fürstlichen Gärten, auf dem Wasser oder den „Himmelswegen“. Eine Übersicht über die einzelnen Konzerte und Konzertreihen gibt das „Musikland Sachsen-Anhalt“ unter:
www.musik-zeit-reisen.de, www.sachsen-anhalt-tourismus.de
 

Köthen (Anhalt), Bachstadt (GT)
Köthen, die fast 900jährige ehemalige Residenz der Fürsten und Herzöge von Anhalt-Köthen, ist Kreisstadt des Landkreises Anhalt-Bitterfeld. Sie schmückt sich mit dem Namen ihres bekanntesten Einwohners (Bachstadt), des weltberühmten Komponisten und Orgel- und Klavierkünstlers Johann Sebastian Bach (1685-1750). Bach war in Köthen Hofkapellmeister (1717-1723) am Hofe Leopolds von Anhalt-Köthen. Hier entstanden u.a. seine berühmten (weltlichen) „Brandenburgischen Konzerte“ und der erste Teil seines „Wohltemperierten Claviers“. Orte seines Wirkens können noch heute besichtigt werden: z.B. Schloss Köthen (hier war er Kapellmeister), Wohnhaus, Kirche St. Agnus. Alle zwei Jahre (2010, 2012) finden in der Stadt die Bach-Festtage statt. (2010, 2012 etc.) Sehenswert in Köthen ist auch das Wahrzeichen der Stadt, die Stadt- und Kathedralkirche St. Jakob (15. Jh.). Köthen ist die Heimatstadt des Begründers der Homöopathie, Samuel Hahnemannn (Museum), und eine der 19 Städte der Internationalen Bauausstellung IBA Stadtumbau 2010.  
www.bachstadt-koethen.de, www.bach-in-koethen.de 


Köthener Bachfesttage
Der weltberühmte Komponist-, Orgel- und Klavierkünstler Johann Sebastian Bach (1685- 1750) war in Köthen Hofkapellmeister (1717-1723) am Hofe Leopolds von Anhalt-Köthen. Hier entstanden u.a. seine berühmten „Brandenburgischen Konzerte“ und der erste Teil seines „Wohltemperierten Claviers“. Alle zwei Jahre finden in Köthen die fünftägigen Köthener Bachfesttage statt, mit vielfältigem Programm und an Originalschauplätzen bachschen Lebens. Veranstalter ist die Köthener BachGesellschaft mbH.
www.bachstadt-koethen.de, www.bach-in-koethen.de 


Kranichzug / Vogelzug
Der Vogelzug (besonders der jährliche herbstliche Kranichzug zwischen Oktober und September) im Norden Sachsen-Anhalts, ist ein beeindruckendes Schauspiel für Naturbegeisterte. Tausende Kraniche und auch viele andere Zugvögel wie Enten, Gänse und Schwäne schweben allabendlich zum Sonnenuntergang mit lautem Trompeten auf ihren Rast- und Schlafplätzen in der Altmark ein, auf der Durchreise von Skandinavien und Osteuropa in ihre Winterquartiere. Im nächsten Frühjahr geht es von dort wieder zurück in die Brutgebiete. Ein einmaliges Naturschauspiel, zu dem es viele Touren- und Erlebnisangebote gibt. Von Beobachtungstürmen des Biosphärenreservats Mittelelbe können die Kraniche ohne unnötige Störung studiert werden. Der wichtigste Langzeitrastplatz für Kraniche ist der sechs Kilometer von Havelberg entfernte Havelniederungsbereich bei Wöplitz, wo täglich bis zu 5.000 Kraniche einfliegen.
www.altmarktourismus.de, www.mittelelbe.com


Krumke
Schloss und Schlosspark Krumke liegen im gleichnamigen Dorf, das heute Ortsteil der Hansestadt Osterburg in der Altmark im nördlichen Sachsen-Anhalt ist. Das neugotische Schloss (1860) umgibt ein Landschaftspark (vormals ein Barockgarten) im englischen Stil. Sehenswert: Orangerie von 1649, die vielen Frühlingsblüher und eine 400 Jahre alte Buchsbaumhecke.
www.osterburg.de


Kügelgen, Wilhelm von (1802-1867)
Wilhelm von Kügelgen, wie sein Vater Gerhard Portrait- und Historienmaler, war auch Schriftsteller und Kammerherr am herzoglichen Hof von Anhalt-Bernburg. Er lebte von 1833 bis zu seinem Tod in Ballenstedt am nördlichen Rand des Harzes im heutigen Sachsen-Anhalt. Bekannt geworden ist er durch sein in sehr vielen Auflagen erschienenes Buch „Lebens- und Jugenderinnerungen eines alten Mannes“. 


Kulturtourismus
Kulturerlebnisse sind der wichtigste Reiseanlass in und nach Sachsen-Anhalt, das mit seinen vier UNESCO-Welterbestätten und -Städten (die meisten in einem deutschen Bundesland), den Lutherstätten, den „Himmelswegen“, vielen berühmten Musikern, Forschern und Künstlern eine besonders große kulturtouristische Vielfalt bieten kann. Im Kernland deutscher Geschichte finden sich von der frühen Menschheitsgeschichte über die ersten deutschen Könige und Kaiser im Mittelalter, die Reformation, das Zeitalter der Aufklärung und die Klassische Moderne bis zu wegweisender zeitgenössischer Kunst kulturtouristischer Ziele von Weltgeltung. Entsprechend ihrer großen Bedeutung für das Reiseland gibt es das ganze Jahr über sehr viele kulturtouristische Reiseanlässe und Angebote.
www.sachsen-anhalt-tourismus.de


Kunstschätze
Die bedeutende Historie Sachsen-Anhalts hat dem Land viele Kunstschätze aus allen Epochen beschert. In mächtigen Sakralbauten lagern sagenhafte Domschätze, die älteste Sternenkarte der Welt, die Himmelsscheibe von Nebra (ca. 3.600 Jahre), ist im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle (Saale) ausgestellt, bedeutende Maler wie Lyonel  Feininger (1871-1956; Mitglied des Bauhauses in Dessau) oder Lucas Cranach der Ältere (1472-1553; Cranach-Haus in Wittenberg) wirkten hier. Das Landeskunstmuseum auf der 500 Jahre alten Moritzburg in Sachsen-Anhalts Kulturhauptstadt Halle(Saale) zeigt einen Querschnitt durch Sachsen-Anhalts künstlerische Schätze, u.a. mit einer hochkarätigen "Brücke"-Sammlung.  
www.sachsen-anhalt-tourismus.de


Kurorte / Heilbäder (KO)
Revitalisierung und Therapien durch wirksame Quellen, Salze und Moore, finden in zahlreichen Heilbädern und Luftkurorten Sachsen-Anhalts Anwendung, z.B. im Harz, den alten Salzstädten wie Bad Salzelmen oder dem Saale-Unstrut-Gebiet. Ein mildes, sanftes und recht gleichbleibendes Klima in einer ursprünglichen Natur ist dabei besonders förderlich für Entspannung, Heilung und Gesundheit. Viele Heilbäder und Kurorte sind auch historisch und architektonisch bedeutend. In Bad Lauchstädt wurde nach Plänen von Goethe ein bis heute mit originaler Bühnentechnik erhaltenes Sommertheater, eines der schönsten historischen Thaeter der Welt, gebaut. Die historischen Kuranlagen gehören heute zu den „Gartenträumen“.
www.kuren-sachsen-anhalt.de


Kurt-Weill-Fest
Das Kurt-Weill-Fest in Dessau-Roßlau ist eine jährlich stattfindende kulturelle Institution in der Geburtstadt des deutschen und später, nach der Emigration aufgrund der Machtübernahme der Nationalsozialisten, in Amerika arbeitenden Komponisten Kurt Weill (1900-1950). Weill, der sehr eng mit Brecht zusammenarbeitete,  war einer der wichtigsten deutschen Komponisten des 20. Jh. Das weltweit anziehendeFest, jeweils Ende Februar/ Anfang März und ab 2011 mit zwei Wochen Dauer, präsentiert das Werk des sozial und politisch engagierten Künstlers u.a. mit Veranstaltungen und Aufführungen von Opern sowie klassischen und zeitgenössischen Interpretationen seiner Musik.
www.kurt-weill-fest.de 


Kyffhäusergebirge
Das sagenumwobene Kyffhäusergebirge ist ein knapp 20 km langer Höhenzug (höchster Punkt knapp 480 m) südöstlich des Harzes und liegt nur zum kleinen Teil in Sachsen-Anhalt im Landkreis Mansfeld-Südharz (ansonsten in Thüringen). Am Fuß des Gebirges steht in Sachsen-Anhalt die Königspfalz Tilleda (972 erwähnt, „Straße der Romanik“). Diese Pfalz der Ottonen gilt als die einzige komplett ausgegrabene Pfalz in Deutschland und ist heute ein einzigartiges Freilichtmuseum. Jedes Jahr im Juli verwandelt sich das Museum in das größte Ritter-Heerlager in Mitteldeutschland.
www.tilleda.ottonenzeit.de



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