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Oper
Im Musikland Sachsen-Anhalt hat auch die Oper ihren festen Platz im kulturtouristischen Angebot. Opernhäuser stehen u.a. in den beiden größten Städten Sachsen-Anhalts, Halle (Saale) (
www.opernhaus-halle.de) und Magdeburg (Theater Magdeburg Opernhaus, www.theater-magdeburg.de). Im Opernhaus Halle werden beispielsweise zu den jährlich stattfindenden Händel-Festspielen (größtes Musikfest Sachsen-Anhalts) die Opern des weltberühmten Barockkomponisten Georg Friedrich Händel aufgeführt, der in Sachsen-Anhalts Kulturhauptstadt an der Saale geboren wurde. www.musikland-sachsen-anhalt.de.


Oranienbaum (GT, Unesco-Weltkulturerbe)
Oranienbaum („Gartenträume“) ist ein auf einem geometrischen Grundriss angelegtes Ensemble von Stadt, Schloss und Park (28 Hektar) und gehört zum UNESCO-Welterbe Gartenreich Dessau-Wörlitz. Es ist eine in Deutschland seltene fast durchgehend niederländisch geprägte Barockanlage. Sie entstand im Auftrag der aus den Niederlanden stammenden Fürstin Henriette Catharina von Anhalt-Dessau (1637-1708) und wurde später in Teilen von Fürst Franz (Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau / 1740-1817) umgestaltet. So wurde der vorher barocke Inselgarten zum einzigen, heute noch weitgehend erhaltenen Englisch-Chinesischen Garten des 18. Jh. (mit Bogenbrücken, Pagode und Teehaus) umgebaut. Am südlichen Rand des Gartens steht eine der längsten (1812-1818 gebaut) Orangerien Europas.
www.gartentraeume-sachsen-anhalt.de, www.gartenreich.com


Oranierroute
Die Oranierroute ist eine Reise durch Regionen und Städte in den Niederlanden und Deutschland, die Verbindungen zu den Oraniern haben, den Mitglieder des niederländischen Königshauses Oranien-Nassau, das ursprünglich aus Deutschland stammt. Stationen der Route in Sachsen-Anhalt sind Wernigerode, Stolberg, Dessau-Roßlau, Oranienbaum und Wörlitz. Die in Stolberg (Harz) 1506 geborene Juliane von Stolberg (Denkmal in Den Haag für ihren Anteil am Befreiungskampf der Niederländer) war Mutter von Wilhelm von Nassau, einem Vorfahren der heutigen niederländischen Königin Beatrix. Die Mitglieder des Hauses Stolberg waren über Jahrhunderte Eigentümer des Schlosses Wernigerode (ganzjährig zu besichtigen) und nannten sich später „von Stolberg-Wernigerode“. Fürst Johann Georg II. von Anhalt-Dessau (1627-1693) heiratete 1659 die Prinzessin Henriette Catharina von Nassau-Oranien (1637-1708), die Stadt, Schloss und Garten Oranienbaum („Gartenträume“) im heute zum UNESCO-Welterbe gehörenden Gartenreich Dessau-Wörlitz nach niederländischem Vorbild errichten ließ. Sie brachte auch die „Oranische Erbschaft“ mit, aus der man sich heute Gemälde in der Gemäldesammlung von Dessau-Roßlau und im Schloss Wörlitz anschauen kann.
www.sachsen-anhalt-tourismus.de, www.oranjeroute.nl


Orgeln
An mehr als 2.000 verschiedenen Orten sind in Sachsen-Anhalt Orgeln zu sehen. Ob in der romanischen Dorfkirche oder den gewaltigen Domen des Landes - viele der Instrumente haben eine Geschichte, die selbst Experten zum Staunen bringt. Sie stammen von hervorragenden Orgelbaumeistern wie Friedrich Ladegast oder dem Silbermann-Meisterschüler Zacharias Hildebrandt. Nicht weniger berühmt sind auch die, die diese Instrumente spielten - darunter das barocke Dreigestirn Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach und Georg Philipp Telemann. Zur ihrer, der Barockzeit, erlebte der Orgelbau eine außergewöhnliche Blütezeit, ihr entstammen die ältesten Orgeln in Sachsen Anhalt. Sie stehen oft in den wunderschönen Kirchenbauten an der „Straße der Romanik“ und erklingen zu vielen Musikreihen.
www.mitteldeutsche-barockmusik.de, www.musikland-sachsen-anhalt.de


Osterburg, Hansestadt (GT)
Die Stadt Osterburg liegt 22 Kilometer nördlich von Stendal am Zusammenfluss der Biese und Uchte zum Aland. Die erste urkundliche Erwähnung Osterburgs stammt aus dem Jahre 1157 durch Albrecht den Bären. Im Jahre 1188 erfolgte die Weihe der Nicolaikirche. 1208 besaß Osterburg Stadtrechte. In der Zeit von 1436 bis 1478 gehörte Osterburg der Hanse an. Der Schloss und Schlosspark Krumke, ein malerischer Landschaftspark, gehört zu den "Gartentraümen"
www.osterburg.de


Osterwieck (SdR)
Osterwieck liegt im Landkreis Harz, 15 km nordwestlich von Wernigerode. Der Ort ist mit seinen fast 400 Fachwerkhäusern (im fast gänzlich erhaltenen Stadtkern) aus allen Stilepochen und nahezu fünf Jahrhunderten eine der schönsten Fachwerkstädte Deutschlands und gehört zur „Deutschen Fachwerkstraße“. Gut erhaltene Häuser im gotischen, klassizistischen und Renaissance-Stil runden das malerische Stadtbild ab. Osterwieck ist mit seiner Kirche St. Stephani auch ein Ort an der „Straße der Romanik“. Sehenswert an der gotischen Stadtkirche mit romanischen Türmen sind u.a.: beeindruckende Doppeltürme (1150), Chor und Altar (1484), Kirchenschiff (1557), Emporen mit Bildern aus der Bibel (1589), Denkmalorgel auf Barockempore.
www.romanikstrasse.de, www.deutsche-fachwerkstrasse.de 
 

Otto I. der Große (912-973)
Heinrich I., Herzog von Sachsen (912) und erster deutscher König (919 bis zu seinem Tod), gilt als wichtiger Schrittmacher für die Einheit des Deutschen Reiches. Sein Sohn Otto I. (Otto der Große, 912-973) vollendete sein Werk und wurde 962 zum ersten deutschen Kaiser des Heiligen Römischen Reiches gekrönt. Das sächsische Adelsgeschlecht der Liudolfinger wurde nach der Krönung von Otto auch Ottonen genannt. Liudolfinger Regenten des Reiches (919-1024) waren: König Heinrich I., Kaiser Otto I., Kaiser Otto II., Kaiser Otto III., Kaiser Heinrich II.. 929 heiratete Otto der Große die Schwester des englischen Königs, Editha (von Wessex). Als Morgengabe vermachte Otto seiner Frau, die als wohltätig und sozial beschrieben wird („Heilige Editha“), seine Lieblingsresidenz Magdeburg. Im Dom der Ottostadt Magdeburg, der Grablege Ottos, steht die Tumba (Grabmal) seiner Frau im Chorumgang. Zwei gotische Sitzfiguren im Dom, dessen Vorgängerbau Otto errichten ließ, stellen wohl das thronende Ehepaar Otto und Editha dar.
www.sachsen-anhalt-tourismus.de   


Ottonen
Das sächsische Adelsgeschlecht der Liudolfinger wurde nach der Krönung von Otto I. („der Große“) zum ersten Kaiser des Heiligen Römischen Reiches auch Ottonen genannt. Liudolfinger Regenten des Reiches (919-1024) waren: König Heinrich I., Kaiser Otto I. (Lieblingsresidenz: Magdeburg), Kaiser Otto II., Kaiser Otto III., Kaiser Heinrich II.
www.sachsen-anhalt-tourismus.de



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