Tourismus-Marketing Sachsen-Anhalt GmbH

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Paddeln / Kanu
Die naturnahen Flüsse und Seen des „Blauen Bandes“ in Sachsen-Anhalt eignen sich hervorragend für Entdeckungsreisen im Rhythmus des Paddelschlags. Etwa der weite Arendsee in der Altmark oder die breite Havellandschaft, die Flüsse Saale und Mulde mit den Urwäldern (Auenwäldern) des Biosphärenreservats Mittelelbe an ihren Ufern oder die mediterran anmutende Landschaft der Weinbaugebiete an Saale und Unstrut, in der Burgen und Schlösser aber auch futuristische Bauwerke wie die Arche Nebra die Ufer säumen. Das Unstruttal ist das beliebteste Paddelgebiet Sachsen-Anhalts. Stationen: Memleben, Freyburg, Wangen/Nebra, Naumburg. Auch auf Bode, Weißer Elster und Elbe kann gepaddelt werden.
www.blaues-band.de, www.kanu-sachsen-anhalt.de, www.saale-unstrut-tourismus.de


Parks und Gärten
In Sachsen-Anhalt liegen viele besonders schöne Parks und Gärten. Von den historischen sind die 40 bedeutsamsten in dem gartendenkmalpflegerisch-touristischen Netzwerk „Gartenträume – Historische Parks in Sachsen-Anhalt“ zusammengefasst. Die oft aus einem Ensemble aus historischen Bauten und Park bestehenden Anlagen liegen über das ganze Reiseland verteilt und kooperieren - zum Beispiel für Veranstaltungen wie den jährlich bundesweiten Tag der Parks und Gärten - mit dem Bundesverband der regionalen Garteninitiativen, dem Gartennetz Deutschland e.V.. Die „Gartenträume“ sind eine von vier Markensäulen im sachsen-anhaltischen Tourismusmarketing. In der Altmark darf man jedes Jahr an fünf Sonntagen von Mai bis September (immer am 3. Sonntag des Monats) auch einen Blick in private Gärten werfen. „Private Gärten öffnen“ heißt die Aktion, an der sich immer rund 30 Privatgärtner beteiligen.
www.gartentraume-sachsen-anhalt.de, www.altmarktourismus.de


Petersberg, Kloster (GT, SdR)
Das Kloster (12. Jh.) auf dem Petersberg bei Halle (Saale) ist ein ehemaliger Augustiner-Chorherrenstift und Station der „Straße der Romanik“. Die beeindruckende Augustinerstiftskirche St. Petrus des Klosters wurde im 16. Jh. weitgehend zerstört und im 19. Jh. besonders originalgetreu wieder aufgebaut – auch der schöne Innenraum. Die ursprünglich bronzenen Grabplatten der Wettiner in der Kirche sind Sandsteinnachbildungen. Heute leben im Kloster Brüder der evangelischen Christusbruderschaft Selbitz. Sie bieten die Teilnahme an Gottesdiensten und nach Absprache Führungen an. Es gibt auch Übernachtungsmöglichkeiten.
Im Ortsteil Ostrau befindet sich der 1764 angelegte Lustpark ("Gartenträume") des Barockschlosses Ostrau.  
www.romanikstrasse.de, www.christusbruderschaft.de


Pilgern / Spiritueller Tourismus
Der spirituelle Tourismus in Sachsen-Anhalt gründet sich auf viele historische Ereignisse und Routen und gewinnt immer mehr an Bedeutung. Der beliebte St. Jakobus Pilgerweg führt in Sachsen-Anhalt von Vehlen über Stendal, Schönebeck, Halberstadt und Hettstedt nach Naumburg und von dort weiter, bis er nach vielen hundert Kilometern im spanischen Santiago de Compostela endet. Der Lutherweg verbindet auf 400 Kilometern bedeutende Originalschauplätze der Reformation, u.a. die Lutherstädte Eisleben, Wittenberg und Mansfeld. Er hat Anschluss an den St. Jakobus Pilgerweg. Auch auf der mittelalterlichen Handelsstraße „Via Regia“ waren Pilger unterwegs. In Sachsen-Anhalt verläuft sie im Süden des Reiselandes, etwa zwischen Eckartsberga und Merseburg (
www.oekumenischer-pilgerweg.de). Viele Herbergen der Pilgerrouten sind in Sachsen-Anhalt historisch bedeutende Gemäuer und gehören oft zu Klöstern und Kirchbauten an der „Straße der Romanik“. Touristisches Großereignis in Sachsen-Anhalt für Pilger: die Lutherdekade (2008-2017, mit verschiedenen Themenjahren, www.luther2017.de) und das Reformationsjubiläum 2017 zu 500 Jahren Reformation. www.jakobusweg-sachsen-anhalt.de, www.lutherweg.dewww.sachsen-anhalt-tourismus.de


Prettin
Die Kleinstadt Prettin (965 erstm. erwähnt) mit der markanten Stadtkirche St. Marien (Backsteingotik) liegt im Landkreis Wittenberg (an der Grenze zu Sachsen) an der Elbe. Die Grundzüge der Stadtstruktur sind seit dem 16. Jh. weitgehend erhalten geblieben. Schöne Elbauenlandschaft. Im 16. Jh. wurde auf einem ehemaligen Klosterareal ein imposantes dreiflügeliges Renaissanceschloss mit Schlosskirche, das Schloss Lichtenburg, errichtet. Ab dem 19. Jh. wurde das Schloss zum Gefängnis und Frauenzuchthaus umgewidmet. Die Nationalsozialisten machten 1933 aus dem Schloss das KZ Lichtenburg. Die Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt hat hier eine Mahn- und Gedenkstätte mit Dauerausstellung neu gestaltet.
www.prettin.de


Pretzsch (BB)
Pretzsch (981 erstm. erwähnt) liegt im Landkreis Wittenberg inmitten der Elbauen an der Grenze des Naturparks Dübener Heide, am westlichen Ufer der Elbe („Blaues Band“), fünf Kilometer nordöstlich von Bad Schmiedeberg. Das Renaissance-Schloss Pretzsch (16. Jh.) ist von einer Parkanlage umgeben („Gartenträume“), die ursprünglich ein barocker Lustgarten war und später zu einem Landschaftsgarten mit noch erkennbaren Barockelementen umgebaut wurde. Weitere Sehenswürdigkeiten: Stadtkirche St. Nikolaus, Heimatmuseum, Bürgerhäuser im Zentrum der Stadt.
www.pretzsch-elbe.de, www.blaues-Band.de, www.gartentraeume-sachsen-anhalt.de 


Pouch (GT)
Im Zuge der Expo 2000 entstand in der Bergbaufolgelandschaft bei Bitterfeld das weltgrößte Landschaftskunstprojekt "Goitzsche-Land-Art". Zahlreiche Projekte internationaler Künstler haben ein einmaliges Landschaftsbild entstehen lassen, welche zu den "Gartenträumen" gehört.
 

Prignitz-Museum
Die Hansestadt Havelberg (948 gegründet) im Landkreis Stendal liegt im Nordosten Sachsen-Anhalts an der Havel, kurz vor deren Mündung in die Elbe. Das Prignitz-Museum am Havelberger Dom („Straße der Romanik“) ist in den oberen Klostersälen der Dom-Kloster-Anlage untergebracht. Es beherbergt Sammlungen zur Domgeschichte, Sakralkunst, Ur- und Frühgeschichte und zur Regional- und Stadtgeschichte. Das kinderfreundliche Museum veranstaltet auch Konzerte, Vorträge und Führungen durch Dom, Kloster und Stadt.
www.prignitz-museum.de


Pullmann City, Hasselfelde im Harz
Der riesige 100.000 Quadratmeter große Western-Erlebnispark Pullman-City/Harz liegt am Ortsrand des Luftkurorts Hasselfelde, ein Kilometer vom Ortskern entfernt. Er ist über einen Fußweg gut zu erreichen. Der Park stellt eine Westernstadt aus der Mitte des 19. Jh. dar und hat ein völlig gewaltfreies Konzept (es wird nicht geschossen und auf jede Gewaltverherrlichung verzichtet). Angeboten werden u.a.: stündlich wechselnde Shows für die ganze Familie; Pony-und Trailritte, Kutschen; für Wander- und Sternreiter Stallungen und Paddocks; Übernachtungsmöglichkeiten in Blockhäusern und Indianerzelten mit Lagerfeuerstellen; eine Kirche (auch für Trauungen); eine eigene Zeitung; zwei Museen (amerikanische Siedlungsgeschichte und indianische Kultur und Geschichte); Saloon und Music-Hall zum Hören und Tanzen, Gastronomie, Hotel, Tagungs- und Seminar-Haus. Zu Weihnachten lädt die Pullman-City zu ihrem beliebten Western-Weihnachtsmarkt ein.
www.pullmancity-2.com, www.hasselfelde.de



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