Tagungsdreieck Die Tagungsorte Magdeburg, Halle (Saale) und Dessau-Roßlau bilden ein geografisches Dreieck und bezeichnen sich selbst deshalb auch als „Tagungsdreieck Magdeburg.Halle.Dessau“. Die Idee: Das Dreieck verbindet auf kürzestem Weg drei starke Partner im sachsen-anhaltischen Kongressgeschäft und bietet alle Angebote im Bereich von Meetings, Incentives. Kongressen und Events. www.tagungsdreieck.de, www.magdeburg-kongress.de, www.stadtmarketing-halle.de, www.dessau-rosslau-tourismus.de Tangerhütte (GT) Die Kleinstadt Tangerhütte liegt im Süden des Landkreises Stendal in der Altmark im Norden Sachsen-Anhalts. Der mehr als 12 Hektar große Stadtpark gehört zu den „Gartenträumen“. Er wurde ab 1870 angelegt und umgibt zwei 1873 bis 1911 errichtete imposante Fabrikantenvillen, die den Parkerbauern gehörten. Der Kunstpavillon im Park wurde auf der Weltausstellung 1889 in Paris gezeigt. Schöne Parkbereiche mit Solitärbäumen, Mausoleum und künstlichem Wasserfall. www.gartentraeume-sachsen-anhalt.de Tangermünde Die Kaiser- (Residenz Karls des IV.) und Hansestadt Tangermünde liegt in der Altmark, im Norden Sachsen-Anhalts, an der Mündung des Tanger in die Elbe. Besonders sehenswert ist die historische Altstadt mit ihren vielen Fachwerkhäusern und stolzen Baudenkmälern der Backsteingotik (z.B. historisches Rathaus), der gut erhaltenen trutzigen Stadtmauer mit ihren Wehrtürmen und Toren und einem geschichtsträchtigen Burgensemble, das jedes zweite Wochenende im September Schauplatz des Tangermünder Burgfestes ist. Bekannteste Bürgerin der Stadt ist die Figur der Grete Minde, deren Geschichte sich das stadtgeschichtliche Museum widmet und die Theodor Fontane 1880 zu seiner gleichnamigen Novelle inspirierte. Sie soll beim Stadtbrand 1617 gezündelt haben und so für die fast vollständige Vernichtung der Stadt verantwortlich gewesen sein. 1619 wurde das Todesurteil an ihr vollstreckt, obwohl sie unschuldig war. Die verkohlten Trümmer der Stadt wurden durch die prächtigen Fachwerkhäuser ersetzt. Außerdem sehenswert: Stephanskirche (15. Jh.), Kapitelturm (Bestandteil der Reste einer Kaiserpfalz Karls IV.), Stadttore, Lange Straße u.a.. www.altmarktourismus.de, www.tourismus-tangermuende.de Tauchen Obwohl Sachsen-Anhalt ein Binnenland ist, bieten die vielen Seen des „Blauen Bandes“ und neu entstandene blaue Oasen in ehemaligen Tagebauregionen abwechslungsreiche Tauchsportmöglichkeiten, z.B. im Arendsee (Altmark), Barleber See (Magdeburg), Bergwitzsee (unweit der Lutherstadt Wittenberg), Löbejün II (Halle/Saale), oder im Plattensee, Blauen See, Grünen Waldsee und Königssee (alle um Pretzien / Pretziener Seenplatte, in diesen 4 von 24 Steinbrüchen der Seenplatte kann getaucht werden). Im Steinbruchsee wird selbst Eistauchen angeboten. Alle Informationen zum Tauchen gibt es beim Landestauchsportverband Sachsen-Anhalt e.V. (ca. 1.200 Taucher in 25 Vereinen). www.ltsv-sa.de Technikmuseum Hugo Junkers Das Technikmuseum „Hugo Junkers“ in der Bauhausstadt Dessau-Roßlau ist nach dem berühmten Flugzeugbauer Prof. Hugo Junkers (1859-1935) benannt, der am 15. Juni 1919 in Dessau das erste Ganzmetall-Verkehrsflugzeug der Welt vorstellte. Die Region um Dessau war zur Zeit Junkers eine Art deutsches Silicon Valley, hier saßen die wichtigsten Chemiebetriebe und Technikkonstrukteure im Flugzeugbau. Das Museum zeigt am historischen Flugplatz von Junkers Ausstellungen im Außen- und Innenbereich mit vielen Exponaten (v.a. Flugzeugen), Modellen, Dokumenten und Fotografien über die Luftfahrt und die Arbeit Hugo Junkers. Highlight der Ausstellungen ist eine originale Junkers JU 52, die eines der wichtigsten Flugzeuge in der europäischen Luftfahrtgeschichte war (sie flog von Norwegen bis Südamerika), und von der heute deutschlandweit noch sieben flugfähige Exemplare existieren. www.technikmuseum-dessau.de Telemann, Georg Philipp (1681-1767) Georg Philipp Telemann (1681-1767) gilt als einer der bedeutendsten Barockmusiker. Der gebürtige Magdeburger komponierte bereits mit zwölf Jahren seine erste Oper, die auch zur Aufführung kam. Bereits während seines Jurastudiums in Leipzig war er Sänger und künstlerischer Leiter der Leipziger Oper. In diese Zeit fällt auch der Beginn seiner lebenslangen Freundschaft mit Georg Friedrich Händel. Telemann, Bach und Händel bilden das berühmte barocke Dreigestirn der Mitteldeutschen Barockmusik und sind alle eng mit dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt verbunden. Zu Ehren Georg Philipp Telemanns finden alle zwei Jahre in Magdeburg die musikalischen „Telemann-Festtage“ statt (2010, 2012 etc.), in den Jahren dazwischen der „Internationale Telemann-Wettbewerb“ (für historische Holzblasinstrumente). www.mitteldeutsche-barockmusik.de, www.musikland-sachsen-anhalt.de, www.sachsen-anhalt-tourismus.de, www.telemann.org, Teufelsmauer Die Teufelsmauer, einer Sage nach vom Teufel höchst persönlich geschaffen, ist ein von Wald bedeckter Höhenzug aus harten Sandsteinen zwischen Blankenburg und Thale am nördlichen Harzrand. Die bizarr herausragenden Einzelfelsen des Höhenzuges tragen Namen - wie „Gegensteine“, „Königstein“ oder „Papenstein“ - und waren phantasieanregendes Motiv für viele Maler, Dichter und Schriftsteller wie Carl Blechen oder die Gebrüder Grimm. www.harzinfo.de Thale Der südwestlich von Quedlinburg gelegene, traditionsreiche Ort im Bodetal gehört zu den bekanntesten Ausflugszielen im Harz. Von hier gelangt man mit zwei Schwebebahnen zum Hexentanzplatz (in der Walpurgisnacht zum wichtigsten Hexenspektakel) und zur Rosstrappe. Thale ist außerdem ein Wanderzentrum im Harz (Start- oder Zielort des Harzer Hexenstiegs) und Ausgangspunkt vieler anderer Aktivitäten wie Klettern oder Mountainbiken sowie für Ausflüge nach Quedlinburg, Halberstadt und Wernigerode. Besonders sehens- und erlebenswert u.a.: Harzer Bergtheater und Walpurgishalle am Hexentanzplatz, Hüttenmuseum, Sommerrodelbahn HarzBob, Teufelsmauer, Tierpark, Kloster Wendhusen (Stiftskirche St. Pusinna), Bau-Spiel-Haus, Funpark, St. Petri-Kirche. www.thale.de, www.harzinfo.de Theater Die Theaterlandschaft Sachsen-Anhalts hat eine große Tradition. Johann Wolfgang von Goethe steuerte zum Bau des historischen Sommertheaters in Bad Lauchstädt (Kurort, „Gartenträume“) die Pläne bei. Schon 1766 beauftragte Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau den Geiger und Komponisten Friedrich Wilhelm Rust (1739-1796) mit der Gründung eines Hoforchesters. Goethe war so beeindruckt von Rust, dass er einige seiner Werke von ihm vertonen ließ. 1777 ließ der berühmte Baumeister Wilhelm von Erdmannsdorff schließlich ein Theater innerhalb des herzoglichen Dessauer Schlosses errichten, der Nachfolgebau ist heute das Anhaltische Theater Dessau-Roßlau.. Auch in Magdeburg, Halle (Saale), Stendal, Lutherstadt Wittenberg und Lutherstadt Eisleben, Halberstadt und Quedlinburg (Nordharzer Städtebundtheater), Zeitz, Thale (Naturbühne), Altenbrak (Naturbühne), Ballenstedt, Bernburg und Köthen kann Theaterkunst erlebt werden. Es spielt und klingt überall in Sachsen-Anhalt, ob auf mächtigen Burgen, Domen und Schlössern, in der Baggerstadt Ferropolis, in romantischen Gärten, auf blauen Flüssen und in grünen Auen, auf dem Brocken, dem höchsten Berg Norddeutschlands oder tief im Bergwerksschacht beim Theater unter Tage. www.musikland-sachsen-anhalt.de, www.sachsen-anhalt-tourismus.de Themenrouten Die wichtigsten drei Themenrouten und gleichzeitig auch Markensäulen des Tourismusmarketings Sachsen-Anhalts sind die „Straße der Romanik“, die „Gartenträume“ und die „Himmelswege“. Touristische Angebote am und auf dem Wasser sind unter dem Stichwort „Blaues Band“ (4. Markensäule) zusammengefasst. Es gibt noch eine Vielzahl von weiteren besonders erlebenswerten Themenrouten- und Touren, z.B. industrietouristische wie „Kohle-Dampf-Licht“ oder architektonische wie „Architektouren“; Weinstraßen an Saale, Unstrut und im Mansfelder Land; spirituell-touristische wie Lutherweg und St. Jakobusweg; musikalische, bergbauliche und aktivtouristische wie Wanderwege (Harzer Hexenstieg, Goetheweg, Grünes Band u.a.), Elberadweg und andere Radwege und Radtouren wie „BiberBismarckBackstein“ (Altmark). Außerdem: Oranierroute, Ottonenroute, TRANSROMANICA, Deutsche Fachwerkstraße, Deutsche Märchenstraße, Fürstenstraße der Wettiner, Erlebnisstraße der Einheit, Straße der Braunkohle, Deutsche Alleenstraße u.a.. www.sachsen-anhalt-tourismus.de Theophanu Theophanu (951-991) war die griechische Nichte des oströmischen Kaisers - eine byzantinische Prinzessin. Sie wurde mit Otto II. verheiratet, um das deutsche Kaisertum und die byzantinischen Herrscher näher zusammen zu bringen und Streitigkeiten zu schlichten. Theophanu wurde Kaiserin des Heiligen Römischen Reiches (983-991) und eine der einflussreichsten Herrscherinnen des Mittelalters. Das Hochzeitsgeschenk Ottos war die Königspfalz Tilleda („Straße der Romanik“). www.pfalz-tilleda.de Tilleda, Königspfalz (SdR) Die Königspfalz Tilleda, eine ehemalige Residenz von Kaisern und Königen am Fuß des Kyffhäusergebirges (ca. 20 km südwestlich von Sangerhausen), gilt als die einzige vollständig ausgegrabene Pfalzanlage in Deutschland und als Musterbeispiel einer früh- bis hochmittelalterlichen Herrscherresidenz (8.-13. Jh.). Große Teile der imposanten Wehranlage (einst 200 Häuser) wurden zu einem Freilichtmuseum rekonstruiert, um dem Besucher eine Vorstellung von jener Zeit zu vermitteln. Es können z.B. ein Wohnhaus aus dem 11. Jh. oder der vergoldete Schmuck königlicher Rösser bewundert werden. Größte Veranstaltung ist das jedes Jahr im Juni stattfindende „Kaiserlager“, das größte mittelalterliche Heerlager Mitteldeutschlands. Die Königspfalz ist Routenpunkt an der „Straße der Romanik“. www.pfalz-tilleda.de Traditionsbahnen Die bekanntesten touristisch genutzten Traditionsbahnen in Sachsen-Anhalt sind die Harzer Schmalspurbahnen, die auf drei malerischen Strecken durch den Harz dampfen. Weitere Traditionsbahnen: Mansfelder Bergwerksbahn e. V., www.bergwerksbahn.de (Älteste Schmalspurbahn Deutschlands, Spurweite 750 mm). „Wipperliese“, www.wipperliese.de (Liebevoll modernisierte Triebwagen aus den 50er Jahren). Rübelandbahn, www.hsb-wr.de (Technisch anspruchsvolle elektrifizierte Gebirgsbahn mit mehreren Viadukten und Tunneln). Übersicht zu allen Traditionsbahnen unter www.sachsen-anhalt-tourismus.de Transromanica Der Begriff „TRANSROMANICA“ bezeichnet eine europäische Kulturstraße (des Europarats), die das gemeinsame romanische Erbe von 10 Regionen zwischen Ostsee und Mittelmeer verbindet. Die „Straße der Romanik“ in Sachsen-Anhalt ist mit 1.000 km Länge wesentlicher Teil der TRANSROMANICA in Deutschland. www.transromanica.de, www.romanikstrasse.de, www.fahrtziel-kultur.de |